Mein Weg in die IT-Welt
Als ich mit meiner Umschulung zur Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung begann, fühlte ich mich wie in einem Labyrinth: viele Tools, viele Begriffe – aber wenig Orientierung.
Besonders schwierig war für mich der Einstieg in die Entwicklungsumgebungen. Ich hatte vorher nur mit PyCharm gearbeitet – einfach und übersichtlich. Visual Studio dagegen fühlte sich für mich überladen an. Es war, als würde ich nicht die IDE steuern, sondern sie mich.
Da ich keine Lizenz für PyCharm hatte, bin ich schließlich auf Visual Studio Code umgestiegen – und das war ein echter Wendepunkt. In der ersten Woche habe ich mehr Handbücher und Tutorials gelesen als tatsächlich programmiert. Aber Stück für Stück kam ich rein.
Die ersten Schritte mit VS Code
Ich lernte, wie man Erweiterungen installiert, das Terminal nutzt und wie man ein Projekt sauber aufsetzt. Heute weiß ich: Diese Mühe hat sich gelohnt. Mittlerweile fühle ich mich in VS Code sehr wohl.
Versionsverwaltung – ein neuer Denkansatz
Ein großes Thema für mich war auch GitHub. Ich stellte mir Fragen wie: „Warum ist Versionsverwaltung überhaupt wichtig? Wie gehe ich damit um?“
Durch die Verwendung von Versionsverwaltungssystemen können Entwickler effizienter arbeiten, indem sie die Kontrolle über ihren Code behalten. Die Fähigkeit, Änderungen nachzuvollziehen, Konflikte zu lösen und im Team zu arbeiten, macht Git & Co. zu einem unverzichtbaren Bestandteil moderner Softwareentwicklung. Ich bin noch am Anfang – aber ich sehe schon jetzt den Mehrwert.
Was ich gelernt habe
- Es ist okay, am Anfang überfordert zu sein.
- Jedes Tool hat seine eigene Logik – man muss ihr nur folgen.
- Man muss nicht alles sofort wissen. Schritt für Schritt ist besser als gar nicht.
Meine Motivation
Ich bleibe dran, weil ich neugierig bin. Weil ich weiß, dass ich wachsen kann – auch wenn der Weg nicht immer leicht ist. Und ich hoffe, dass mein Weg andere ermutigt, nicht aufzugeben.
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