Excel-Automatisierung mit Python

Ein praxisnahes Beispiel für Analyse, Struktur und Entlastung

Ausgangslage

In vielen Teams entstehen wiederkehrende Excel-Aufgaben: Dateien werden manuell geöffnet, Daten bereinigt, Kennzahlen nachgetragen und Ergebnisse in neue Tabellen kopiert. Das kostet Zeit und erhöht das Risiko für Übertragungsfehler.

Ziel

Ziel dieses Beispiels ist es, einen typischen Excel-Prozess zu vereinfachen: Daten einlesen, strukturieren, berechnen und in einer nachvollziehbaren Form wieder ausgeben. Der Fokus liegt nicht auf „kompliziertem Code“, sondern auf einer klaren und praxistauglichen Lösung.

Typischer Ablauf vor der Automatisierung

Beispielhafte Visualisierung

Die folgenden Abbildungen zeigen beispielhaft den Ausgangszustand, einen strukturierten Zwischenschritt und das bereinigte Ergebnis nach der Aufbereitung.

Beispiel für eine Lösung mit Python

Mit Pandas lässt sich ein solcher Ablauf oft deutlich vereinfachen. Die Daten werden strukturiert eingelesen, geprüft und in wenigen Schritten ausgewertet.

import pandas as pd

# Excel-Datei einlesen
df = pd.read_excel("projektstatus.xlsx")

# Spalten vereinheitlichen
df.columns = [c.strip().lower() for c in df.columns]

# Fehlende Werte behandeln
df["status"] = df["status"].fillna("offen")
df["aufwand_stunden"] = pd.to_numeric(df["aufwand_stunden"], errors="coerce")

# Kennzahl berechnen
offene_tickets = (df["status"] == "offen").sum()
gesamtaufwand = df["aufwand_stunden"].sum()

# Ergebnis exportieren
summary = pd.DataFrame({
    "Kennzahl": ["Offene Tickets", "Gesamtaufwand"],
    "Wert": [offene_tickets, gesamtaufwand]
})
summary.to_excel("auswertung.xlsx", index=False)

Nutzen

Was dieses Beispiel zeigt

Dieses Beispiel zeigt nicht nur ein kleines Python-Skript, sondern vor allem eine Arbeitsweise: einen Prozess verstehen, unnötige Schritte erkennen und ihn so strukturieren, dass er für andere nachvollziehbar und wiederverwendbar wird.

Mein Lerngewinn

Mögliche Erweiterungen

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